Mittwoch, 7. März 2007

fauler Typ...

Na also. Ich schaffe es doch tatsächlich noch einen neuen Post zu veröffentlichen. Ist ja auch nicht so, dass ich Winterschlaf gehalten und nichts erlebt hätte. Die Faulheit hat leider trotzdem gesiegt und mich davon abgehalten ein paar Minuten für ein bisschen Text zu investieren. Frei-Zeit-vorbei hieß es beim letzten Eintrag - war irgendwie etwas übertrieben, wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke. Immerhin sind die Klausuren und Tests soweit sehr gut gelaufen, alles geschafft, was ich mitgeschrieben hab. Aber nicht zu viel des Eigenlobs, darf man doch nicht vergessen, dass ich mich immer noch davor drücke, den zweiten Versuch mit der Mathe-Klausur anzugehen. Heißt also, dass ich im nächsten Semester wieder in die ein oder andere Vorlesung dazu gehen werde. Vorstellbar, wieviel Lust ich dazu habe. Meinen Praktikum habe ich mir auch noch nicht anrechnen lassen, was daran liegt, dass dieses Praktikum 17 Wochen gedauert hat, ich dummerweise keinen Bericht dazu geschrieben habe und theoretisch einen Bericht für jeden Tag schreiben müsste. Da ist viel Kreativität und Phantasie gefragt. Naja, vielleicht geht's ja auch irgendwie anders.
Zu erfreulicheren Dingen: Der Snowboardurlaub war vom Feinsten! Ich hatte ja befürchtet, dass die von der Bild so oft beschriebene Klimaveränderung uns zum Wandern in den Bergen zwingen würde. Aber (wie so oft) falsch gedacht! Es hatte ordentlich geschneit und dazu gab's auch noch Sonne. Zumindest oft genug. Und auch die Pension in der wir gewohnt haben war wirklich geräumig. Und das, nachdem unsere Buchung nur aus einer eMail bestand. Ohne Anzahlung, ohne Kaution, ohne Plan. Schöne neue Welt. Unser Zwischenstop in Stuttgart hat auch Spaß gemacht, was vielleicht auch ein wenig am Schnaps lag. Ist leider etwas kostspieliger geworden als geplant aber das war's wohl wert. Im Vergleich zur Partyszene am Reschenpass jedenfalls gigantisch. Nichts gegen den "Roby-Keller" und die "Disco Enzo" aber das ist wohl ne andere Liga. Den Roby-Keller kann ich eigentlich nur jedem mal empfehlen. Von 15:00 bis 1:00 Uhr geöffnet, soll das wohl sowas wie 'ne Après-Ski Bar sein. Absolut bemerkenswert ist die Deko in dem Laden. Der Chef a.k.a. Oppi scheint darin einfach mal alles an Decke und Wände zu klatschen, was ihm in die Finger kommt. Im besten Fall sind's Fotos von ihm im neonfarbenen Einteiler auf Skiern oder sein Skilehrer-Diplom. Jedenfalls hängen Ruder neben Skiern, neben Gemälden von Wüstenlandschaften, neben Nummernschildern (von großen, bestenfalls Amerikanischen Städten UND - Sylt.) und neben allerlei Gerümpel, das man einfach nicht an der Stelle vermuten würde. Der Chef selbst gab erstmal profimäßig den DJ, ein Klassiker folgte dem anderen. "Verdammt ich lieb dich" auf italienisch zum Beispiel... Ganz groß. Dann kam er gleich zu uns an den Tisch. Vielleicht, weil wir die einzigen Gäste waren? Ziemlich betrunken hat er uns jedenfalls gut unterhalten und auch netterweise ne Runde Bier ausgegeben. Leider sollte das unser erster und letzter Besuch dort sein. Aber wer braucht schon Après-Ski, wenn man zu Hause Pokerkoffer und Kühlschrank hat. Die Disco Enzo war noch'n anderes Ding, aber dazu komme ich vielleicht später nochmal. Erstmal bleibt's dabei, dass wir ne Menge Spaß hatten und ich mich jetzt schon wieder auf den nächsten Winter freue. Und kaum wieder in Lübeck angekommen ging's am Montag nach Hamburg zu "the Sounds" in's Logo! Meine Fresse, war das voll da. Und wer's noch nicht weiß: Maja Ivarsson ist der Hammer! Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass ich schon einmal mehr Schweiß aus meinem T-Shirt wringen konnte. Irgendwie schon ekelhaft, aber hey... the Sounds! Ich war begeistert. Morgen bzw. nachher muss ich mal wieder nach zwei Wochen Parkhauspause arbeiten. Übermorgen auch. Die Kohle muss ja irgendwie wieder rein kommen. Jetzt geht's ab in's Bett. Gute Nacht! Hoffentlich schaffe ich's den nächsten Post etwas schneller als diesen hier zu schreiben. Ich werde versuchen, mich zu bessern.

Sonntag, 7. Januar 2007

Drei Worte mit "Ei"

Frei-zeit-vorbei. Na gut, ziemlich platt. Aber so ist es eben. Ab morgen geht's an der FH wieder weiter, es sollte zumindest früh aufgestanden werden , es gibt Klausuren und Tests zu bestehen ganz abgesehen von den schon längere Zeit anstehenden Aufgaben, die ebenfalls bearbeitet werden müssen. So bin ich zum Beispiel in einer Gruppe von Studenten, die für das Meereszentrum auf Fehmarn, einem tropischen Aquarium, eine Internetseite mit eingebundenem Java-Spiel entwickeln möchte. Das ganze dauert nun mittlerweile ungefähr 10 Monate, von der Internetseite steht bisher nur ein Design-Konzept, das Spiel ist dank der Betreuung im Softwareprojekt an der FH immerhin schon annähernd fertig. Ein weiteres Projekt war das Konzept für den Medienauftritt einer Hamburger Sängerin und Songschreiberin, das wir in Medienkonzeption, ebenfalls in Gruppen, bearbeitet haben. Das Ergebnis dieses Projektes war, dass auch hier noch bis Ende Januar eine Webseite entwickelt werden soll, was wiederum mit Fototerminen, grafischer Bearbeitung und Programmierung zusammenhängt. Was mir außerdem noch Sorgen macht, ist die Mathematikklausur, die ich schon im letzten Jahr erfolgreich versaut habe. Man kennt das: schnell werden die Pläne, frühzeitig mit dem Lernen anzufangen, um eine gewisse Routine in das ganze zu bekommen, beiseite gelegt. Gibt ja auch genug interessanteres zu machen in seiner "freien" Zeit.
Die letzten zwei Wochen waren auf jeden Fall nicht gerade nachhaltig, wenn man das so nennen will. Der Tagesablauf war eher bestimmt von Schlaf, Essen und Feiern. Auch schön, keine Frage. Und bestimmt auch wertvoll auf seine eigene Art und Weise. Die letzten drei Tage allerdings waren ziemlich ernüchternd. Nachdem das Feiern am Donnerstag noch Spaß gemacht hat, konnte ich den Freitag natürlich vergessen. Nachdem ich mich gegen 18:00 Uhr aus dem Bett gequält hatte, waren Laune und Motivation für irgendwas so gut wie nicht vorhanden. Ohne es wirklich zu merken verbrachte ich so zwei Stunden mit Fernsehen. Ebenfalls ohne wirklich zu merken, was ich da eigentlich sehe. Aus Ärger darüber wollte ich dann endlich aktiv werden. Liegt nahe, was kommt. Ich gehe nach weiteren zwei Stunden Fernsehen und Essen mit Tobi in eine neue Lübecker Bar, die Bekannte von uns eröffnet haben und anschließend ins Parkhaus.
Samstag passiert auch nicht viel. Ich gehe einkaufen, laufe ein bisschen ziellos durch die Altstadt - es regnet. Abends überrascht mich RTL2 mit "Schindlers Liste". Und dann noch ohne Werbeunterbrechungen. Um 23:30 gehe ich zur Arbeit, bin um 8:00 wieder zu Hause.
Und jetzt ist es Sonntag, und was kann man da besseres machen als am besten ganz wenig?
Wobei...Martin ist wieder zurück in Lübeck und fragt, ob wir noch raus gehen wollen.
Morgen 7:00 Uhr aufstehen - das wird ein Spaß.

Mittwoch, 3. Januar 2007

Prost Neujahr!

Entgegen allen Erwartungen bin ich nicht in einer Pfütze aufgewacht. Vielleicht auch besser so. Jedenfalls kann ich mich über die Silvesterfeier nicht beklagen. Abgesehen davon, dass es eigentlich kaum Unterschiede zu sonstigen Feiern gab, hatte ich einen Abend, der von Stunde zu Stunde besser wurde. Und als ich um 8:00 Uhr Feierabend machen konnte, war ich zwar ziemlich erschöpft aber hochmotiviert, mit den anderen Mitarbeitern unsere kleine Neujahrsfeier anzugehen. Großartige Vorbereitung übrigens von Mareen, die sogar an Bleigießen und Wunderkerzen gedacht hat! Zwar sollte man an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Ikea-Kerzen anscheinend keine ausreichenden Temperaturen zum Bleigießen erreichen und es nahezu unmöglich ist, einen BH (für "Glück in der Liebe"...) zu gießen, aber der Wille war da. Zum Glück hatten wir auch alle genug Phantasie um aus den unförmigen Brocken irgendwas positives für uns zu lesen. Kann also nichts mehr Schief gehen in 2007.
Der Morgen endete dann mit der Erkenntnis, dass kaum einer Lust hat, am 1.Januar sein Geschäft auf zu machen und wir 'ne Weile brauchten, bis wir einen geeigneten Platz zum Frühstücken gefunden hatten. Und ob man das Chicken Deluxe Menü und zwei Cheeseburger als geeignetes Frühstück bezeichnen kann ist wieder eine andere Frage. Aber dank Gin Tonic und knurrendem Magen war ich begeistert davon. Gegen 14:00 habe ich mich dann aber doch durch den unglaublichen Sturm (kam mir zumindest so vor) nach Hause gekämpft. Alles in allem habe ich jedenfalls schon miesere Silvesterfeiern erlebt.
Dafür zeigt sich jetzt das nächste Problem - im Januar stehen Klausuren an und ich kann noch nicht behaupten wirklich darauf vorbereitet zu sein. Und auch wenn mein nahezu nicht zu brechender Optimismus mir jede Art von Sorge verbietet, sehe ich dem ganzen doch etwas kritisch entgegen. Immerhin könnte ich mein Vordiplom in Regelstudienzeit erreichen, wenn alles glatt läuft. Aber wenn man nicht vor 4:00 Uhr in's Bett kommt und nicht vor 14:00 wieder aufwacht kann man auch nicht von "glatt laufen" sprechen, oder? Daran sollte ich was ändern. Irgendwie. Vielleicht jetzt? Ich muss weg...

Carpe Diem

Sonntag, 31. Dezember 2006

Mein Blog, mein Viertel, meine Fresse...

Ich hoffe doch, ich war nicht der erste Trottel, der den Witz mit "mein Blog" bringt...
Wie auch immer. Hiermit wurde der Entschluss, ein solches Online-Tagebuch zu führen doch noch schneller in die Tat umgesetzt als geplant. Eigentlich dachte ich, dass sowas bestimmt einen bewegenderen Tag als Ausgangspunkt haben sollte (Geburtstag, erster Tag im neuen Jahr oder so) aber da es passieren könnte, dass ich morgen leicht verkatert in einer Pfütze aus dreckigem Wasser, Resten von Feuerwerkskörpern und einem Schuss Schnaps aufwache, habe ich den Teil mit der Einrichtung der Seite vorweg genommen.
Heute werde ich jedenfalls das erste Mal an Silvester arbeiten, und hab bis jetzt ein gutes Gefühl dabei. Klar, wahrscheinlich wird's heute bei Nadine in Hamburg ne exzessive Feier geben, wahrscheinlich hab ich 'ne Runde Stress hinter'm Tresen, aber so hab ich immerhin etwas mehr Kohle in der Tasche. Damit komme ich auch dem großen Plan, diesen Winter noch Snowboarden zu fahren näher. Aber wie die Umsetzung dieses Plans funktioniert wird sich dann erst im neuen Jahr zeigen...

Für heute muss das reichen. Guten Rutsch!